Aktuell werden die Herausforderungen der sozial-ökologischen Krisen immer größer, während die Unterstützung zu sinken scheint. Wie können wir trotzdem zufrieden und aktiv bleiben? Diese Frage stand im Mittelpunkt unserer Veranstaltung im Februar 2026 mit der Psychologin Annika Breer (Psychologists/Psychotherapists for Future). Für Breer ist die Antwort klar: Es braucht “Resilienz in Krisenzeiten”.
Die Veranstaltung startet mit einem Überblick der aktuellen sozial-ökologischen Situation. Ob Klimawandel, die Überschreitung planetarer Grenzen, soziale Ungleichheiten oder das Erstarken des Rechtspopulismus: Die Herausforderungen sind vielfältig und drängend. Laut Breer in diesen Zeiten von großer Bedeutung: “Sich klar zu machen, wo wir hin wollen. Ein Anker sind die eigenen Werte: Was ist mir wichtig? Wofür soll mein Leben stehen? Wer will ich gewesen sein?”
Auch das Arbeiten mit bereits umgesetzten Lösungsansätzen und Utopien helfe. Als Beispiele aus dem Umfeld der Teilnehmenden werden unter Anderem das gemeinschaftliche Wohnen, Bürger:innenräte, sowie der “Tiny Forest” Ingelheim genannt.
Wie Utopien im Sinne einer sozial-ökologischen Welt umgesetzt werden können? Für Breer unter Anderem durch einen “nachhaltigen Umgang mit uns selbst”. Resilienz, ein Schlüsselwort der Veranstaltung, existiere auf individueller und kollektiver Ebene. Im Laufe der Veranstaltung werden konkrete Ansatzpunkte gesammelt. Breer stellte die “Säulen der Selbstfürsorge” und die Wichtigkeit des Umgangs mit (Klima-)Emotionen vor, während auch die Teilnehmenden viele Ideen hatten: “Sich mit Menschen umgeben, die gut tun”, “mit Gleichgesinnten vernetzen” “Sport”, “in den Wald gehen”, “positive Nachrichten konsumieren” und “Erfolge feiern”.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden und unserer Referentin Annika Breer!